Malen ist gleichbedeutend mit Träumen: Es ist Verarbeitung des Vergangenen und gleichzeitig Entwurf der Zukunft, also gewissermaßen Entwicklung und Loslassen.

Geschehen lasse ich es intuitiv in der Gegenwart und male, was quasi aus sich selbst entsteht - jenes, was zwar existiert, aber noch nicht ist.

Dadurch treten Aspekte wie Inhalt, Aussage und Bedeutung eines Bildes in den Hintergrund gegenüber seinem Eigenleben, und nur das Wesen, bzw. das Wesenhafte wird erkenn- und vermittelbar.

Thomas Fromm, Berlin, Dezember 2008